Wie geht es meinem Bio-Olivenbaum bei Converso?

Wenn Sie gerade einen 100 Jahre alten Converso-Olivenbaum adoptiert haben und Teil der biologischen Gemeinschaft von Biorfarm geworden sind, haben Sie sich wahrscheinlich auch gefragt: „Wie geht es meinem Olivenbaum?“ In welcher Wachstumsstufe befindet er sich?“

In diesem Artikel erzählt uns Emma Converso, Tochter von Guglielmo Converso, unserem Bauern mit 100 Jahre alten Olivenbäumen, was auf seinen Olivenhainen passiert.

Vorausgehend sei gesagt, dass der natürliche Zyklus der Pflanzen aus verschiedenen Phasen besteht, die sich nach den Jahreszeiten unterscheiden.
Zum Beispiel wird die Reihe von Prozessen, die das Saatgut in eine Pflanze verwandeln, Keimung genannt. Von einem kleinen Trieb bis zu einem echten Baum können sogar mehr als 10 Jahre vergehen, in denen sich Zyklen der vegetativen Aktivität, Fortpflanzungszyklen und Ruhephasen im Winter abwechseln.

Eine Kuriosität? Immergrüne Pflanzen ruhen nie, sondern haben eine vegetative Kontinuität.

Was passiert im Frühling? Die Pflanzen erwachen aus der Kälte und die Lymphe, die zuvor für das Überleben des Baums im Stamm zurückgehalten wurde, trägt die Nährstoffe zu den Knospen. Diese beginnen zu wachsen und schwellen immer mehr an.
In diesem Moment beginnt die Blüte: Der Nektar wird in die Blumen ausgestoßen.

Emma erzählt uns

„Im Frühling wacht der Olivenbaum nach der vegetativen Pause der kalten Monate auf.
In dieser Phase des vegetativen Erwachens sprießen die ersten Oliventriebe zwischen den Blättern. Diese Periode markiert das Erwachen des Olivenbaums aus seiner vegetativen Ruhephase, die von der Pflanze zur Überwindung der kalten Monate genutzt wird.

Bereits Ende Februar zeigt sich je nach Region und Strenge der Winterperiode eine langsame Erholung des vegetativen Wachstums. Mit der ersten Hitze erscheinen auf den Ästchen kleine Auswüchse, die bis zu ihrer Blüte sprießen. Diese Auswüchse sind die neuen Oliventriebe, auch kleine Zehen genannt, die während des gesamten Aprils bis zur Blütezeit wachsen werden.

In diesem Stadium gewinnt der Olivenbaum wieder an Stärke, wächst und auch die höchsten Kronen erhalten dank Frühlingsregen und der ersten Wärme einen Glanz. Der Olivenbaum erscheint voll, reich und bereit, Früchte zu tragen.

In dieser Phase wird ein Spaziergang durch einen Olivenhain zu einem einzigartigen Erlebnis. Man sieht ganz klar, dass die Natur ihren Weg und Raum findet, um sich zu erholen. Wenn Sie das Glück haben, sich nach einem Regenguss zwischen Olivenbäumen zu finden, sehen Sie, dass die Farben noch intensiver werden und der Boden so weich wird, dass es Ihnen vielleicht schwerfällt, darauf zu laufen, was es Ihnen erlaubt, die Pracht der Düfte und Gerüchte der Erde langsam zu genießen.

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Pestizide: Die EU bestätigt mögliche Schädigungen des Gehirns

Dies ist das Ergebnis einer Analyse, die einige renommierte englische Zeitungen, darunter der Telegraph und der Independent, auf Grundlage einer von der Europäischen Union in Auftrag gegebenen Studie über die Auswirkungen von Pestiziden auf die Lebensmittel auf unseren Tischen erstellt haben.

Die Verkostung von Produkten mit einem hohen Pestizidspiegel hat negative Auswirkungen auf unser Gehirn. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich vom Europäischen Parlament in Auftrag gegebenen Analyse, die wiederum mehrere wissenschaftliche Berichte zu diesem Thema analysiert hat.

Das Ziel bestand darin, ein für alle Mal zu verstehen, ob die so genannten „organischen“, mit biologischen Methoden angebauten Lebensmittel gesünder sein könnten als Lebensmittel, die mit herkömmlichen Methoden angebaut werden. Das

Ergebnis favorisiert auch dieses Mal das Biologische. Obwohl wir wagemutigere Kommentare lieber den erfahreneren Wissenschaftlern überlassen, gibt es einige interessante Einsichten, die wir hervorheben wollen.

Mögliche Hirnschäden:

Unter den in dem oben genannten Bericht zitierten Studien wird eine Studie aus Kalifornien aufgeführt, aus der hervorgeht, dass Babys von Frauen, bei denen während ihrer Schwangerschaft  Spuren von Organophosphat-Metaboliten gefunden worden waren – der Grundstoff vieler Pestizide – in ihren ersten beiden Lebensjahren stärker von einer langsameren geistigen Entwicklung, in den Jahren von 3 bis 5 von Aufmerksamkeitsproblemen und im Alter zwischen 5 und 7 Jahren von einer schlechteren intellektuellen Entwicklung betroffen sein könnten.

Eine andere zitierte Studie schätzt zudem, dass der Einsatz von Pestiziden einen geschätzten Verlust von 13 Millionen IQ-Punkten (d. h. der Methode, nach der die Intelligenz einer Person gemessen wird) zufolge hat. Dies entspricht auch einem wirtschaftlichen Verlust von rund 125 Milliarden Euro in Europa alleine. Dieselbe Studie beurteilt diese Einschätzung als niedrig, da sie keine Analysen enthält, die sich auf andere Krankheiten wie Parkinson, Diabetes und verschiedene Krebsarten beziehen.

Wenn es zur Regulierung kommt, kommen die Interessen der Lobbys ins Spiel.

Die Meinungen und Kommentare zur Qualität der europäischen Gesetzgebung, die ex post zu den Nachweisen des Berichts erstellt wurden, sind wie üblich unterschiedlich und hängen stark davon ab, welche Interessen sie vertreten.

Einige weisen darauf hin, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf europäischer Ebene bereits stark reguliert ist, was eine geringfügige Restbelastung durch Pestizide zufolge hat, die deshalb unsere Gesundheit nicht beeinträchtigen. Während andere beteuern, dass trotz alledem gewiss ist, dass mindestens 100 verschiedene Pestizide das menschliche Gehirn schädigen können und die Kontrolle dieser keineswegs perfekt ist.

Eines ist auf jeden Fall wahr: Wir können ohne Pestizide auskommen und sie bieten keinerlei Vorteile für unseren Körper.

Trotz der vielen Kontroversen gibt es glücklicherweise einige wissenschaftliche Beweise, die auch in einer Welt von mangelnder intellektueller Ehrlichkeit nicht angezweifelt werden können. Und auch der genannte Bericht bestätigt dies.
Es ist wichtig zu betonen, dass über die Kontroverse hinaus ein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen dem Konsum von Bio-Lebensmitteln und einer Verringerung des Risikos von allergischen Erkrankungen oder Nahrungsmittelproblemen (z. B. Fettleibigkeit) besteht. Alle Lebensmittel, die aus biologischem Anbau hergestellt werden, enthalten eine Menge von Pestiziden, die so gering ist, dass ein Risiko für die menschliche Gesundheit ausgeschlossen werden kann.
Obwohl wir uns nicht zu wissenschaftlichen Kommentatoren erheben und die Suche nach der absoluten Wahrheit zu diesem Thema den erfahreneren Personen und dieser Art von autoritativen Studien überlassen, werden wir bei Biorfarm, ungeachtet jeglicher Beweise, immer für eine nachhaltigere Entwicklung unseres Territoriums kämpfen.
Eine Entwicklung, die nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern auch Konzepte wie ökologische und soziale Nachhaltigkeit als Priorität betrachtet.

Wussten Sie, dass Apfel die Frucht ist, die die meisten Pestizide bewahrt? Bei den Bio-Äpfeln, wie sie Alfred in der Wachau anbaut, gibt es nicht einmal eine Spur von Pestiziden!

Sind Sie es leid, Ihren Kindern Pestizide aufzutischen? Es reicht ein bisschen Aufmerksamkeit beim Einkaufen: bevorzugen Sie zertifizierte Bio-Produkte mit dem offiziellen Logo und lesen Sie sorgfältig das Etikett, das Produkte aus Italien hervorhebt, wo die Kontrollen von Bio-Produkten zu den strengsten in Europa gehören.

Wenn möglich ist die beste Lösung natürlich immer, sich direkt an einen vertrauenswürdigen Landwirt zu wenden, der seine eigenen Produkte direkt von der Erde an seinen eigenen Tisch bringt.

Quelle: Indipendent.com; The Telegraph

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Die Produktanfrage: Erfahre wie es funktioniert!

Hast du einen unserer Bäume adoptiert, bereits die erste Lieferung deines Bio-Produkts erhalten und hättest gerne mehr davon?

Hat es dir so gut geschmeckt, dass du mehr davon möchtest oder möchtest du, dass es deine Verwandten und Freunde auch probieren?

Konntest du einen Baum nicht adoptieren, möchtest aber unbedingt dessen Bio-Produkte probieren?

Oder hast du schon von der neuen Biorfarm-Option gehört, weißt aber noch nicht genau, wie diese funktioniert?

Wenn die Antwort auf alle oder nur eine dieser Fragen Ja ist, dann ist dieser Post genau für dich. Warum? Weil wir hier die von unseren Nutzern beliebteste Option näher erklären: die Produktanfrage!

 

Was ist die Produktanfrage?

Es ist eine Biorfarm-Option, die es ermöglicht, die Vorteile deiner Mitgliedschaft in einer echten Gemeinschaft von Landwirten optimal zu nutzen. Denn damit hast du die Möglichkeit bei unseren Bio-Landwirten, Obst oder andere Bio-Produkte zu bestellen, wann immer du möchtest und in der von dir gewünschten Menge.

Die Produktanfrage ist für alle Nutzer verfügbar, unabhängig davon, ob diese den jeweiligen Baum adoptiert haben oder nicht. Diese Option wird von deinem Landwirt während der Erntezeit aktiviert und erst dann deaktiviert, wenn kein Obst/ oder kein Produkt mehr verfügbar ist.

Wozu?

Die Produktanfrage wurde ursprünglich gedacht, um unseren Biorfarmern die Möglichkeit zu bieten nach der ersten, in den Adoptionskosten enthaltenen Lieferung, mehr Produkte von ihren Landwirten bestellen zu können.

Auf Anfrage unserer Community wurde diese Option auf alle erweitert und bietet nun die Möglichkeit, bei allen Biorfarm-Landwirten Obst und Produkte zu bestellen. Vor allem dann, wenn man den bestimmten Baum zuvor nicht adoptieren konnte.

Woher weiß ich, wann die Option aktiv ist?

Die Produktanfrage kann direkt von unseren Bio-Landwirten während der Erntezeit jedes Baumes aktiviert werden.

In der Regel erfolgt die Aktivierung, sobald der Landwirt alle Adoptionslieferungen abgeschlossen hat.

Die Nutzer erhalten dann kurz vor der Aktivierung eine E-Mail, können aber auch jederzeit den Status in ihrem Konto überprüfen oder uns kontaktieren.

Wie funktioniert die Produktanfrage?

Es ist sehr einfach mehr Produkte von unseren Landwirten zu bestellen. Es spielt keine Rolle ob man den jeweiligen Baum zuvor adoptiert hat oder ob dieser auf dem Feld eines anderen Nutzers steht. Es reichen weniger als 5 Klicks:

  1. Melde dich an
  2. Gehe auf das obenstehende Menü und wähle rechts neben „Meine Adoptionen“ die Option „Produktanfrage“
  3. Klick auf “von allen Feldern”

 

A) Ich habe den Baum bereits adoptiert und die erste Produktlieferung erhalten

Wenn diese Option aktiviert ist, kannst du die gewünschte Menge an Produkten bestellen, indem du die jeweilige Option auswählst. Wie du sehen wirst, da du den Baum bereits adoptiert hast, ist der von deinem Landwirt geforderte Betrag vorteilhaft und zwar bis zu 20 % niedriger als der Adoptionspreis.

So lange die Option aktiv ist, kannst du jederzeit Produkte bestellen!

 B) Einer unserer Landwirte erntet gerade seine Früchte bzw. stellt seine Produkte her, du möchtest sie gerne bestellen, hast aber keinen seiner Bäume adoptiert

Wenn wir uns gerade in Ernte- und Lieferzeit eines von dir nicht adoptierten Baums befinden und du seine Früchte/Produkte trotzdem probieren möchtest, dann ist die Produktanfrage von allen Feldern die richtige Option für dich.

Du hast jetzt deine Lektion gelernt und nächstes Mal wirst du es sicher nicht versäumen diesen Baum zu adoptieren, dafür kommt dir aber dieses Mal die ganze Community zur Hilfe: Du hast nämlich die Möglichkeit über die Felder anderer Benutzer Produkte beim Landwirt zu bestellen.

Wenn diese Option aktiviert ist, kannst du die gewünschte Menge an Produkten bestellen, indem du das gewünschte Paket auswählst. In diesem Fall ist der vom Landwirt geforderte Beitrag jedoch etwas höher als die Kosten der Adoption, da du diesen Baum nicht zuvor adoptiert hast.

Auch in diesem Fall kannst du, so lange die Option in deinem Konto sichtbar ist, die von dir gewünschte Menge an Produkten bestellen.

 

Für jegliche Informationen kannst du uns unter die +43 677 629 89887 von Montag bis Freitag, von 08:30 bis 17:30 Uhr oder unter info@biorfarm.at kontaktieren. Wir antworten gerne innerhalb von 24 Stunden. 

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„Bio-zertifiziertes Obst“: Was bedeutet das und was sind die Vorteile?

„Bio“ ist die Abkürzung für „Biologisch“ bzw. Ökologisch und ein Begriff, den wir heute oft in unserer Alltagssprache finden, der aber nicht immer richtig verwendet wird. Unsere Landwirte sind auch „Bio“ und deshalb wollten wir dieser Bezeichnung die gebührende Aufmerksamkeit schenken.

Wie und warum unterscheidet sich ein zertifiziertes Bio-Produkt von einem mit herkömmlichen Methoden angebautem Produkt?

Jedes Bioprodukt zeichnet sich durch Produktionsprozesse aus, die sich stark von denen der konventionellen Landwirtschaft unterscheiden. Unter den Hauptunterschieden sind sicherlich folgende erwähnenswert:

  • Keine Verwendung von synthetischen Chemikalien wie synthetische Düngemittel, Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pestizide im Allgemeinen und gentechnisch veränderte Organismen (GVO).
  • Verwendung von natürlichen Düngemitteln wie Gülle und anderen organischen Kompostierungsstoffen. Auch „Gründüngung“ wird angewendet, eine Technik, die darin besteht, neben den Hauptpflanzen und Bäumen, Pflanzen wie Klee, Senf und Ackerbohnen zur Bodenverbesserung anzubauen.
  • Verwendung natürlicher pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Stoffe zur Unterstützung von Pflanzen: Pflanzenextrakte, Raubinsekte gegen Pflanzenparasiten sowie Gesteinsmehl oder natürliche Mineralien, die die Struktur und die chemischen Eigenschaften des Bodens verbessern und das Unkraut bekämpfen können.

Es gibt außerdem einige Techniken des ökologischen Landbaus für einen vorbeugenden Pflanzenschutz:

  • Fruchtfolge (bei Getreide und Gemüse): Man baut die gleiche Pflanze nicht mehrere Saisons hintereinander auf demselben Boden an. Dadurch wird verhindert, dass Schädlinge eine günstige Umgebung finden, in der sie sich wieder vermehren können. Auch die Nährstoffe im Boden werden weniger intensiv und rationeller genutzt.
  • Pflanzung von Hecken und Bäumen: Neben der Landschaftspflege sind sie auch nützlich weil sie natürliche Schädlingsfresser beherbergen und als physische Barriere gegen jegliche externe Verschmutzung dienen.
  • Mischkultur: Dies ist der Anbau verschiedener Pflanzen, von denen eine die Vermehrung von Parasiten auf der anderen verhindert.

Was ist eine Bio-Zertifizierung? Und was musst man tun, um sie zu erhalten?

Kennst du das „Bio“-Zeichen, das auf der Verpackung von Produkten zu finden ist und deren ökologischen Ursprung bescheinigt? Es handelt sich um ein Zeichen, das nur von Unternehmen mit Bio-Zertifizierung verwendet werden kann und in Italien von einer der vom Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zugelassenen Kontrollstellen erteilt wird.
Um es zu bekommen, muss man:

  • diesen Kontrollstellen die Unterlagen über des eigenen Unternehmens übermitteln;
  • die Region über die Einleitung des Verfahrens informieren;
  • auf das Ende der Umstellungszeit warten.

Von diesem Zeitpunkt an, ist es notwendig, in jeder Phase des Produktionsprozesses alle in den Verordnungen festgelegten Regeln einzuhalten, die die von uns bereits erwähnten Stoffe und zugelassenen Techniken im Detail betreffen.

Was ist die „Umstellungszeit“?

Vom Zeitpunkt der Meldung bis zur Erlangung der Bio-Zertifizierung ist es möglich, das Zeichen „Erzeugnis aus der Umstellung auf den ökologischen Landbau“ zu verwenden. Diese Übergangszeit dauert in der Regel 2-3 Jahre und ist notwendig, um sicherzustellen, dass Boden, Anbau und alle Produktionsprozesse vollständig von synthetische Chemikalien oder GVO-Produkten dekontaminiert sind.

Sollte man nur der Bio-Zertifizierung vertrauen?

Es gibt sicherlich Landwirte, die gesunde Produkte anbauen und die Umwelt respektieren, auch wenn sie keine Bio-Zertifizierung haben. Wenn man sie persönlich kennen lernt, fällt es einem leichter ihnen zu vertrauen. Meistens haben wir jedoch keine Informationen über die Substanzen oder Methoden, die sie verwenden und deshalb ist die Bio-Zertifizierung der einzige Weg, um sich ihrer „ökologischen“ Natur sicher zu sein.

Hat „Bio“ überall die gleiche Bedeutung? Auch im Ausland?

Nicht ganz. Der ökologische Landbau ist durch die EG-Verordnungen Nr. 834/07 und 889/08 streng geregelt. In Italien sind die Gesetze über „Bio“-Produkte jedoch strenger als in anderen europäischen Ländern, insbesondere in Bezug auf die zufällige Kontaminierung. Wenn in Italien ein „Bio“-Produkt versehentlich mit nicht zugelassenen Stoffen kontaminiert wird, wird es nicht mehr als „Bio“ verkauft. In anderen Ländern, ist dies nicht der Fall.

Warum ist ein „Bio“-Produkt teurer?

  • Natürliche Düngemittel kosten mehr als synthetische Düngemittel.
  • Die Ernte fällt geringer aus.
  • Die Unkrautbekämpfung erfolgt mit mechanischen und physikalischen Mitteln, die in der Regel sehr teuer sind.
  • Die Vertriebskosten haben einen erheblichen Einfluss, auch wenn die Chancen auf einen Rückgang erheblich sind, wenn man bedenkt, dass die Verbreitung des ökologischen Landbaus zunimmt.

Betrachtet man jedoch die durch die chemische Landwirtschaft verursachten Umweltschäden, so wären die Kosten für Bio-Lebensmittel viel niedriger als für konventionelle Lebensmittel.

Schon gewusst? Der regelmäßige Verzehr von „Bio“-Lebensmitteln, garantiert insbesondere bei heranwachsenden Kindern eine bessere Blutqualität und eine geringere Menge an Giftstoffen im Körper.

Jedes Mal, wenn du ein Produkt mit dem „Bio“-Siegel verzehrst, trägst du aktiv zur Gesundheit von Mensch und Natur bei!

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Einen Baum schenken: die neue Grenze des Green-Geschenks

Mehr als ein Geschenk, ein Geschenk für alle: für ihn, für sie, für die Umwelt und für eine nachhaltige Welt.

 

Einen Baum mit BIORFARM zu schenken, ist eine wahre Liebesgeste:

  • Liebe für die Person, an die das Geschenk gerichtet ist, denn sie wird die biologische Entwicklung, die Blüte und Geburt der Früchte online mitverfolgen, und so eines der schönsten Phänomene unserer Natur miterleben können. Das ist aber noch nicht alles, anschließend wird sie auch den frischen und süßen Geschmack der Früchte dieses Baumes oder die daraus gewonnenen Produkte genießen können. 100%-Bio-Früchte deren Wachstum persönlich verfolgt werden kann und deren Herkunft man sich sicher ist;
  • Liebe zur Natur, weil man damit eine Initiative fördert, die ökologische Anbaumethoden verwendet, ohne den Einsatz von chemischen Pestiziden, die der Umwelt und der menschlichen Gesundheit schaden würden;
  • Nicht alle wissen, dass in einigen Gebieten Österreichs der Anbau von Obst mit dem Ziel es anschließend an große Einzelhändler zu verkaufen, oft mehr ein Aufwand als ein Gewinn für die Landwirte ist. Die vielen Schritte vom Land zur Theke werten den wichtigsten Aspekt oft ab, den Anbau. Aus diesem Grund sind heute viele dieser Landwirte gezwungen, ganze Plantagen zu vernachlässigen.
  • Liebe zum Familienhaushalt, da man im Vergleich zum Kauf der gleichen Produkte im Supermarkt, hierbei deutlich spart.

 

Einen Baum mit BIORFARM zu schenken ist einfach. Es genügen wenige Schritte:

  • Wähle auf unserer Homepage den Baumtyp, den du schenken möchtest, indem du auf „Auswählen“ klickst.
  • Dann wähle die Position im Feld, den Namen des Baums und die Art der Adoption, die du bevorzugst, basierend darauf, wie viel Obst die Person, die das Geschenk erhält, bei der ersten Lieferung erhalten soll.
  • Klicke dann auf „Schenken“. Fülle das Formular mit deinen Daten aus und fahre mit der Zahlung der Adoption fort. Du erhältst den Gutscheincode per E-Mail, damit der Empfänger des Geschenks seinen Gutschein einlösen und seinen Baum zu seinem neuen digitalen Feld hinzufügen kann.
  • Klicke anschließend auf der Übersichtsseite auf „Geschenk personalisieren“ und entscheide, wie du den Empfänger über sein Geschenk informieren möchtest . Du kannst ihn per E-Mail informieren oder den Geschenkgutschein herunterladen, um ihn persönlich auszuhändigen.

 

Der Glückliche muss nur den Gutscheincode auf der Startseite eingeben, seine Daten eintragen und schon nach wenigen Minuten kann er ein echter digitaler Landwirt werden!

Zum Zeitpunkt der Ernte, wird er innerhalb von 24/48 Stunden sein Bio-Obst zu Hause erhalten. Das Geschenk kann er dann so lange genießen, wie die Reifung und der Geschmack seiner Früchte anhält.

 

Worauf wartest Du noch? Verschenke bei der nächsten Gelegenheit keinen Gegenstand, schenke deinen Lieben einen Baum. Mit der Zeit wirst du die Früchte ernten!

 

 

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Was sind urbane Gärten und wann sind sie entstanden?

Von der Zeit in der sich jeder von uns Spielen wie „Farmville“ oder der Pflege des eigenen Hausgartens gewidmet hat abgesehen, scheint der landwirtschaftliche Anbau endlich wieder in Mode zu kommen. Diese „Rückkehr zum Ursprung“ verdanken wir, zu einem sehr großen Teil, sicherlich einer Reihe von Antriebsphänomenen wie die Bewegung der urbanen Landwirtschaft.

 

Doch was sind urbane Gärten genau? Wann und wie sind sie entstanden? Und was ist der bisherige Stand der Technik?

Ein urbaner Garten ist in der Regel eine kleinere oder größere Grünfläche im Besitz der Gemeinde, deren Bewirtschaftung für einen bestimmten Zeitraum einer variablen Anzahl von Bürgern überlassen wird.

Dies sind in der Regel keine professionellen Landwirte. Sie bekommen die Rechte zur Nutzung dieser Fläche für einen oder mehrere vordefinierte Zwecke. Darunter sind meist die Produktion von Blumen, Obst und Gemüse für die Bedürfnisse der Nutzungsberechtigten. Obwohl sich diese Flächen überall im Stadtgebiet befinden können, liegen urbane Gärten oft in den Randgebieten. Hier, kann die Stadtverwaltung solche Flächen leichter über Ausschreibungen und gegen Bezahlung eines kleinen Mietbeitrags zur Nutzung freigeben. Es sind oft Flächen die sich sonst in einem heruntergekommenen Zustand befinden würden, so wie oft die Stadtgebiete selbst, in denen sie sich befinden und die oft selbst in Vergessenheit geraten.

Die typischen Vorteile urbaner Gärten in einer Stadt sind vielfältig. Von den – nicht weniger wichtigen, sondern leichter zu identifizierenden – sozialen Initiativen abgesehen, sind wir der Meinung, dass solche Gärten den jüngeren Generationen helfen und sie für eine Vorstellung nachhaltiger und grüner Städte sensibilisieren können, ihnen aber auch die Möglichkeit bieten im Freien körperlich aktiv zu werden und gleichzeitig Lebensmittel ohne den Einsatz von Chemikalien und Pestiziden zu produzieren.

Obwohl dieses „junge“ Erfolgsphänomen uns zur Annahme veranlassen mag, dass es sich um eine neue Idee handelt, hat die Präsenz von urbanen Gärten eher weitreichende Wurzeln.

Die ersten urbanen Gärten sind tatsächlich im 19. Jahrhundert entstanden. Mitte des Jahrhunderts entstanden die ersten deutschen „Kleingärten“, Flächen, die nur für Kinder reserviert waren; gegen Ende des Jahrhunderts begann sich diese Idee auch dank der „Jardin Ovrieurs“ zu verbreiten. Entstanden durch Monsignore Jules Lemire, einem Politiker und sehr kultiviertem Mann, hatten diese Arbeitergärten ein doppeltes Ziel: Den Garten nicht nur als Wirtschafts- und Nahrungsressource , sondern auch als eine Form der Entwicklung und Bereicherung der Familienbeziehungen zu betrachten, eine Idee, die auch im Motto dieser Initiative zusammen gefasst ist: „Der Garten ist das Mittel, die Familie ist der Zweck“.

 

Und in Italien?

Italien war es für die Entstehung dieses Phänomens notwendig, bis ins nächste Jahrhundert zu warten, als Mussolini während des Faschismus und mitten im Zweiten Weltkrieg, seine Kampagne zur Förderung seiner Kriegsgärten startete. Dabei wurden der Bevölkerung alle öffentlichen Grünflächen zur Verfügung gestellt, um Gemüse und Hülsenfrüchte anzubauen, mit dem Ziel, nichts unbebaut zu lassen „….nicht einmal ein Fleckchen Erde“.

Nach dem Ende der faschistischen Zeit gab es leider, zumindest bis heute, keine ähnlichen Initiativen in der Geschichte Italiens, die als Zwischenschritt für den erzielten Erfolg der aktuellen und moderneren Ausdrucksformen dieses Konzepts erwähnenswert sind.

Seit ein paar Jahren scheint sich die Situation wirklich verändert zu haben.

Während es im Jahr 2011 nur in Großstädten und an kleinen Testflächen möglich war an ähnlichen Initiativen teilzunehmen, ergab eine Studie im Jahr 2013, dass die für urbane Gärten bestimmte Fläche einen Rekord von 3,3 Millionen Quadratmetern erreicht hatte, was einer Verdreifachung des Ergebnisses der in den zwei Jahren zuvor erfassten Werte entspricht (1,1 Millionen Quadratmeter).

Und laut einer Studie, die im Juni dieses Jahres von Coldiretti in Zusammenarbeit mit der Censis veröffentlichten wurde, bewirtschaftet fast die Hälfte aller Italiener (46,2%) Grünflächen auf Balkonen und Gärten. Von diesen tun es 25,6 Prozent mit dem Wunsch, gesunde und reine Produkte zu essen, 10 Prozent aus Leidenschaft und 5 Prozent zum Sparen. Diese Zahlen sind viel höher als in der Vergangenheit und geben einen Eindruck davon, wie stark das Phänomen, mit einer mehr oder weniger konstanten Präsenz, in ganz Italien vertreten ist, wenn auch hauptsächlich im Norden.

 

Bei BIORFARM mögen wir diese Zahlen.

Und wir glauben umso mehr, dass der Erfolg und die Verbreitung der urbanen Gärten eine Bestätigung dessen ist, was wir für die drei wichtigsten Trends der modernen italienischen Gesellschaft halten: maximale Aufmerksamkeit für die Qualität der Lebensmittel, mehr Umweltbewusstsein angefangen von eigenen Territorium und eine umsichtige und rationale Senkung der Kosten des Familienhaushalts.

Drei Elemente, die Bestandteil der DNA von BIORFARM sind…doch das wusstest du bereits…

 

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