Jedes Jahr veröffentlicht die gemeinnützige Organisation Environmental Working Group (EWG) in den USA die “Shopper’s Guide to Pesticides in Produce”. Es handelt sich um einen Leitfaden, in dem die Produkte des US-Amerikanischen Ministeriums für Landwirtschaft untersucht werden. Ausgehend von diesem Leitfaden wird der jährliche Bericht über die Dirty Dozen erstellt, nämlich über das dreckige Dutzend von Obst- und Gemüsesorten, die am stärksten durch Pestizide belastet sind.

 

Hier ist die Dirty Dozen 2019:

  1. Erdbeeren
  2. Spinat
  3. Kohl
  4. Nektarinen
  5. Äpfel
  6. Trauben
  7. Pfirsische
  8. Kirschen
  9. Birnen
  10. Tomaten
  11. Sellerie
  12. Kartoffeln

Wie gelangt man zu dieser Analyse? Die Environmental Working Group erklärt, dass die Forscher während der Datensammlung für den Leitfaden die gleichen Verhaltensweisen eines normalen Verbrauchers rekonstruieren. Das bedeutet, dass sie die Produkte vor dem Verzehren waschen und/oder schälen.

Es ist sehr wichtig, das Obst und das Gemüse zu waschen. Trotzdem reicht das nicht, um alle Spuren von Pestiziden zu entfernen. Die Produkte, die nach der Analyse zum dreckigen Dutzend zählen, sind jene, die auch nach dem Waschen und Schälen mit einer hohen Menge an Pflanzenschutzmitteln belastet sind.

In der Dirty Dozen 2019 finden wir auf dem ersten Platz Erdbeeren. Auf Platz fünf finden wir heute Äpfel, die in der Dirty Dozen 2015 eindeutig die unumstrittenen Spitzenreiter dieser negativen Rangliste waren.

Die Environmental Working Group erstellt auch die Clean Fifteen. Dies ist eine weitere Liste, die jedoch positiv ist, in der fünfzehn gesunde Produkte aufgelistet sind. Sie beinhaltet Obst- und Gemüsesorten mit der gerinsten Menge an Pestiziden. Laut der EWG kann man diese Lebensmittel mit absoluter Sicherheit kaufen und verzehren.

 

Clean Fifteen 2019

  1. Avocado
  2. Zuckermais
  3. Ananas
  4. tiefgefrorene süße Erbsen
  5. Zwiebeln
  6. Papaya
  7. Aubergine
  8. Spargel
  9. Kiwi
  10. Kohl
  11. Blumenkohl
  12. Cantaloupe-Melone
  13. Brokkoli
  14. Pilze
  15. Honigmelone

Immer häufiger lösen Pestizide kronische Krankheiten aus, u.a. unterschiedliche Krebsarten, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer und Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Geburtsfehler und Fortpflanzungsstörungen. Wie kann man also die eigene Gesundheit vor diesen Pestiziden schützen?

Die Antwort ist klar und deutlich: man soll immer biologisches Obst und Gemüse bevorzugen.