Die neuen Landwirte

Laut der US-amerikanischen Organisation Food Tank erhöht sich das durchschnittliche Alter der Landwirte Jahr für Jahr und somit auch das Risiko, vor einem Mangel an Landwirten zu stehen. Deshalb werden immer mehr Landwirte gebraucht. Aus diesem Grund haben viele neue Landwirte in letzter Zeit ihren Betrieb biologisch aufgebaut. Oft geht es vor allem um junge Landwirte – könnt ihr euch noch an die Millennial Farmer erinnern?

Wie kann man sie unterstützen?

Food Tank hat eine Liste von zehn Möglichkeiten erstellt, wie ein normaler Vebraucher die Arbeit der neuen Landwirte aktiv unterstützen kann. Diese Lösungen werden in den USA schon angewandt und sie stellen das Vorbild einer stark ethischen biologischen Landwirtschaft dar.

Was tun?

  • Man kann an den Landwirtschaftsprogrammen der lokalen Gemeinschaft teilnehmen oder die Produkte direkt von den Landwirten auf dem Markt kaufen. Das ist der beste Weg, die lokale Landwirtschaft zu unterstützen, weil die Landwirte dadurch höhere Erträge erzielen und sich hauptsächlich auf den Anbau und die Lieferung der Qualitätsprodukte konzentrieren können.
  • Man kann Geld an Organisationen spenden, welche die Interessen der jungen Landwirte vertreten. In den Vereinigten Staaten kann man dem Nationalen Informationsdienst für Nachhaltige Landwirtschaft Geld spenden. Dieser hilft den Landwirten, umweltfreundliche und innovative Arbeitsweisen hinsichtlich der Wissenschaft und der Technologie umzusetzen. Weiterhin kann man die Vertreter der jungen Landwirte unterstützen, die diesen in politischen Angelegenheiten auf lokaler und nationaler Ebene beistehen.
  • Es gibt wohltätige Organisationen, welche neue Landwirte miteinander in Kontakt setzen und rekrutieren. Dadurch können die jungen Landwirte Landwirtschaftsmodelle umsetzen und sich über umweltfreundliche Arbeits- und Anbauweisen informieren. Die Politiker informieren: sie müssen verstehen, dass die neuen Landwirte die Hauptdarsteller der Zukunft der Landwirtschaft sind. Deshalb müssen Politiken umgesetzt werden, die darauf zielen, die Landwirtschaft für diejenigen zu unterstützen, die vor Kurzem ihren eigenen Betrieb gegründet haben.
  • Man kann eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben: auch im Bereich der biologischen Landwirtschaft können die in der ehrenamtlichen Tätigkeit investierten Zeit und Fähigkeiten als unschätzbare Ressourcen betrachtet werden. Wenn die Gemeinschaft diese zur Verfügung stellt, können die Landwirte mehr Zeit in den Anbau ihres Landes investieren.
  • Erfahrungen sammeln, vielleicht auch bei einem Besuch auf einem Bauernhof, kann lehrreich sein und Spaß machen: Diese Erfahrung führt dazu, das Landleben und den Alltag der Landwirte zu verstehen und kennenzulernen.
  • Man kann Teil eines Vereins sein: die meisten Vereine versuchen, lokal angebaute Produkte zu verwenden. Dies ermöglicht ihnen, die Preise dank der Teilnahme der eigenen Mitglieder niedrig zu halten und gleichzeitig den Landwirten gerechte Preise weiterhin zu zahlen.

Es ist wichtig, das Verständnis gegenüber der biologischen Landwirtschaft und der neuen Generation der Landwirte zu entwickeln, weil dies das Leben jeder Person und Gemeinschaft verbessert. Den biologischen Anbau zu unterstützen, heißt nicht nur einen positiven Einfluss auf die eigene Gesundheit und Lebensweise auszuüben. Denken Sie nur an den Mangel an Chemikalien, Hormonen, Antibiotikern, Medikamenten und gentechnischen veränderten Organismen und gleichzeitig an die Präsenz von bedeutungsvollen Nährstoffen, an den Geschmack der Lebensmittel und an die Erhaltung des Ökosystems dank der geringen Verwendung von Chemikalien.

Die Unterstützung der biologischen Landwirtschaft stellt einen bedeutungsvollen Beitrag dar, um unsere Gesundheit und die Natur zu schützen.

Dies ist das Ziel von Biorfarm und all denjenigen, die uns unterstützen.

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